| Kooperation von Bundeswehr und Wirtschaft beim Wehrbeauftragten in Berlin vorgestellt |
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Fortsetzung der im September in Koblenz begonnenen Gespräche![]() Oberst d.R. Hans-Joachim Benner (l.) und Oberstleutnant i.G. Thomas Humm (r.) stellten beim Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Wirtschaft vor. Foto: Heerestruppenkommando Koblenz/Berlin. Als der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, bei Gesprächen in der Handwerkskammer Koblenz im vergangenen September einen ersten Eindruck von der Arbeit des dortigen Beratungszentrums Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) gewonnen hatte, hatte er bereits zum Gegenbesuch nach Berlin eingeladen.
Der Wehrbeauftragte dürfe nicht nur der "Kummerkasten der Soldaten", er müsse auch Sprachrohr und Anwalt für deren Interessen sein. Deshalb hatte er seine Unterstützung beim Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes von Beratungszentren zugesagt. So folgte jetzt die Information seines Mitarbeiterstabes über die vielfältigen Initiativen der Kooperation Bundeswehr-Wirtschaft durch den Leiter des BzBwWi, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner, und den Vorsitzenden des Beirats für das Beratungszentrum im Wehrbereich II, Oberstleutnant i.G. Thomas Humm vom Heerestruppenkommando. Von der 15-monatigen fachlichen Qualifizierung in verkürzter Form mit anerkanntem Berufsabschluss für Mannschaften mit einer Verpflichtungszeit von mindestens vier Jahren bis hin zu der Möglichkeit eines Studiums mit Bachelorabschluss für Feldwebel mit technischem Meisterabschluss: Die Chancen von Soldaten auf Zeit, sich optimal auf die Phase nach ihrer militärischen Dienstzeit vorzubereiten, stehen gut.
"Aus der demografischen Entwicklung der nächsten Jahre ergeben sich sowohl für die Streitkräfte als auch für die Wirtschaft erhebliche Herausforderungen in der Nachwuchsgewinnung. Hier sind gesamtheitlich optimierte und innovative Lösungen gefragt", erläuterte Oberstleutnant Humm. Dazu gehörten auch Ausfächerung und Vernetzung der Kooperation sowie der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium. Weiterhin wolle man eine noch breitere Unterstützung durch Politik, Verbände und Hochschulen gewinnen. Humm führte weiter aus: "Besonders mit Blick auf die sich verschärfenden Rahmenbedingungen im Zuge der Transformation der Bundeswehr wird sich der Erfolg bei allen Beteiligten am ehesten einstellen, wenn es gelingt, die Kräfte so zu bündeln, dass alle am gleichen Strang und in die gleiche Richtung ziehen."
"In der Wirtschaft - gleichermaßen in Handwerk, Industrie und Handel - besteht ein wachsender Bedarf an Fach- und Führungskräften mit sowohl gewerblich-technischer als auch betriebswirtschaftlicher Qualifikation. Letztlich gilt es", so Oberst d.R. Benner, "einen regen Personalkreislauf zu fördern: Aus der Wirtschaft über die Bundeswehr höher qualifiziert zurück in die Wirtschaft. Dabei sehen wir in der Kooperation Bundeswehr-Wirtschaft unsere Aufgabe nicht nur darin, jungen Menschen durch die Vermittlung beruflicher Qualifikationen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt anzubieten, sondern wir tragen auch eine gesellschaftliche und arbeitsmarktpolitische Verantwortung darin, dem Einzelnen durch das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft Lebensperspektiven zu eröffnen." Das sieht auch der Wehrbeauftragte so: Er bewertete die Initiative als beispielhaft und bekräftigte seine Zusage auf volle Unterstützung für das Koblenzer Modell durch ihn und seine Mitarbeiter. Informationen unter Tel.: 0261/ 398-126, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Letzte Aktualisierung / Stand der Information: 26. Februar 2007 |






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