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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Bw-Infotour machte Station am Deutschen Eck PDF Drucken E-Mail

Nachwuchskampagne präsentiert Bundeswehr als attraktiven zukunftsorientierten Arbeitgeber

Koblenz. Schon das Wetter machte Laune für die Bw-Infotour, die unter 24 Stationen in Deutschland auch die Stadt am Deutschen Eck ausgewählt hatte. Koblenz mit seiner langen Streitkräftetradition ist auch heute noch einer der größten Truppenstandorte, und die Bundeswehr mit rund 5.000 Soldaten und 6.000 Zivilangestellten ein bedeutender Arbeitgeber für die Stadt.

Bilder der Tour

Am Tour-Morgen zeigten die Wehrdienstberater des Zentrums für Nachwuchsgewinnung West Präsenz an mehreren Berufsschulen und am Metall- und Technologiezentrum der Handwerkskammer. Die Fülle an individuellen Einstiegs-, Aufstiegs- und Wechseloptionen, die die neugeordneten Laufbahnen für Unteroffiziere und Mannschaftsdienstgrade bieten, standen dabei im Mittelpunkt, wie der Leiter des Zentrums für Nachwuchsgewinnung, Oberst Hilmar Raabe, erläuterte.

Er deutete die "Win-Win-Situation", die für beide Seiten aus den vielfältigen Kooperationsformen zwischen Wirtschaft und Bundeswehr erwachsen solle, in einer neuen Dimension: "Die jungen Leute, die sich für den Dienst in der Bundeswehr entscheiden sind die eigentlichen Gewinner: Sie sammeln praktische Berufserfahrung, qualifizieren sich weiter und kehren reifer in den Zivilberuf zurück, weil sie sich Auftragsorientierung und Menschenführung angeeignet haben." Zu mehr als 1.500 Jugendlichen stellten die Wehrdienstberater vor den Koblenzer Bildungseinrichtungen und beim Tour-Event am Deutschen Eck einen ersten Kontakt her.

Die Nachwuchssituation sei derzeit stimmig und die Infotour nicht aus einer Not heraus geboren, unterstrich Generalleutnant Walter Rassimowitz, Abteilungsleiter Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten im Bundesverteidigungsministerium. Positiv wolle man auf die neuen Möglichkeiten durch die Laufbahnreform und die qualifizierten Ausbildungskonzepte in Verbindung mit der Wirtschaft hinweisen, wie sie vorbildlich im Koblenzer Beratungszentrum Bundeswehr-Handwerk bei der HwK Koblenz verwirklicht sei. Als moderner, zukunftsfähiger, fordernder und fördernder Arbeitgeber wolle sich die Bundeswehr darstellen, die in den nächsten zehn Jahren pro Jahr über 25.000 junge Männer und Frauen einstellt.

Jungen Menschen nicht nur Qualifizierung sondern vielmehr eine individuelle Lebensperspektive zu vermitteln, umschrieb HwK-Hauptgeschäftsführer Karl-Jürgen Wilbert den Anstoß zum Engagement der Kammer in der Kooperation mit der Bundeswehr. Seit Bestehen des Beratungszentrums Bundeswehr-Handwerk erarbeiteten die HwK-Experten bereits für 840 Soldaten auf Zeit individuelle Qualifizierungskonzepte, mit denen diese den Weg zurück in das zivile Erwerbsleben beschreiten könnten. Wilbert unterstrich, dass alle SaZ, die ihre Qualifizierung inzwischen abgeschlossen haben, in ihrem Beruf Fuß gefasst haben, entweder als angestellte Fach- und Führungskraft oder als Selbstständige.

Gemeinsam mit den Ministerien für Verteidigung und Bildung, dem Bundesinstitut für berufliche Bildung und dem Zentralverband des deutschen Handwerks strebe die Handwerkskammer jetzt an, den beruflichen Werdegang als Soldat in einem anerkannten "Bildungspass" festzuhalten, um dadurch mehr Transparenz im zivilen Arbeitsmarkt zu schaffen. Erste Spitzengespräch seien bereits von Koblenz aus initiiert worden, so Wilbert.

Für das Tour-Event im Nachmittag, bei dem sich das Deutsche Eck mit frühsommerlichem Wetter präsentierte, hatte die Bundeswehr ein ausgefeiltes Unterhaltungsprogramm vorbereitet. Neben einem Interview mit der amtierenden deutschen Tischtennismeisterin, Nicole Struse, die als Hauptgefreite der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Mainz angehört, und Gesprächen mit Arbeitgebern, Wirtschaftsvertretern, Kommandeuren, ehemaligen und aktiven Soldaten aus der Region zum Thema "Ausbildungsangebot Bundeswehr", präsentierten die Moderatoren konkrete Arbeitsplätze und Verwendungen in der Truppe. Liveschaltungen zum Bundeswehr-Radio in Bosnien unterstrichen aber auch die Ernsthaftigkeit der Entscheidung für den Soldatenberuf, denn die Bundeswehr sei keine Funsportgruppe sondern eine Einsatzarmee, wie es ein Wehrdienstberater formulierte.

Mehr Informationen über Möglichkeiten und Tätigkeiten der Unteroffiziere stellt die Bundeswehr im Internet unter www.bundeswehr-karriere.de zur Verfügung. Konkreten Rat für potentielle Bewerber gibt es unter der telefonischen Hotline 0180/ 29 29 29 00 oder beim Wehrdienstberater im Kreiswehrersatzamt.

Weitere Informationen zur Bw-Infotour unter www.y-berholspur.de

Informationen unter Tel.: 0261/ 398-126, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  

Letzte Aktualisierung / Stand der Information: 25. April 2002