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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Kompetenz der gesamten Wirtschaft einbinden PDF Drucken E-Mail

HwK Koblenz und die IHKn Koblenz und Limburg vereinbaren Zusammenarbeit in einem "Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft"

Die Hauptgeschäftsführer Norbert Oestreicher (IHK Limburg), Hans-Jürgen Podzun (IHK Koblenz) und Karl-Jürgen Wilbert (HwK Koblenz) sowie der Leiter des Beratungszentrums Bundeswehr-Handwerk, Hans-Joachim Benner (v.l.).
Die Hauptgeschäftsführer Norbert Oestreicher (IHK Limburg), Hans-Jürgen Podzun (IHK Koblenz) und Karl-Jürgen Wilbert (HwK Koblenz) sowie der Leiter des Beratungszentrums Bundeswehr-Handwerk, Hans-Joachim Benner (v.l.).

Koblenz/Limburg. Die erfolgreiche Arbeit des Beratungszentrums Bundeswehr-Handwerk bei der Handwerkskammer Koblenz (BzBwHw) auf eine breitere Basis zu stellen, vereinbarten bei einem Spitzengespräch im Gastronomischen Bildungszentrum der IHK Koblenz die Hauptgeschäftsführer Karl-Jürgen Wilbert (HwK Koblenz), Hans-Jürgen Podzun (IHK Koblenz) und Norbert Oestreicher (IHK Limburg). Ziel ist die Weiterentwicklung des bestehenden BzBwHw zu einem Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) bis zum Frühjahr 2004.

In seiner Begrüßung verwies Podzun auf die intensiven Erfahrungen, die die HwK Koblenz in einer unmittelbaren Zusammenarbeit mit militärischen und zivilen Einrichtungen der Bundeswehr über Jahre gesammelt habe. Angesichts vieler drängender Fragen in der Wirtschaft wie in den Streitkräften gelte es, "an einem Strang zu ziehen" und die Kompetenzen der gesamten Wirtschaft systematisch zu bündeln. - Bereits seit August dieses Jahres kooperieren die fünf Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz und im Saarland im BzBwHw zusammen.

"In der Wirtschaft - gleichermaßen in Handwerk, Industrie und Handel - besteht ein wachsender Bedarf an Fachkräften mit sowohl gewerblich-technischer als auch betriebswirtschaftlicher Qualifikation", unterstrich Wilbert. Jungen Leuten mit Führungspotential käme vor dem Hintergrund des anstehenden Generationswechsels in fast einem Drittel aller mittelständischen Betrieben eine große Bedeutung zu: "Das Ziel unserer Zusammenarbeit mit der Bundeswehr liegt aber nicht nur in dem Nutzen für die Unternehmen, sondern letztlich darin, jungen Menschen eine Lebensperspektive zu eröffnen."

Soldaten auf Zeit in Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) und Unternehmen der Region arbeitsmarktgerecht zu qualifizieren, sei Kernkompetenz der Kammern und ihres BzBwWi, führte Wilbert aus. Auch die Kooperation mit der Wehrdienstberatung - die Streitkräfte benötigen in ihrer neuen Aufgabenstruktur zunehmend ausgebildete Fachkräfte - solle intensiviert werden. Letztlich gelte es einen regen Personalkreislauf zu fördern: Aus der Wirtschaft über die Bundeswehr höher qualifiziert zurück in die Wirtschaft.

Die Schaffung einer Plattform für einen Unternehmens- und Bewerberpool bezeichnete Oestreicher, der von Limburg aus die zivil-militärische Zusammenarbeit von vier mittelhessischen IHKn koordiniert, als konkretes Ziel in der künftigen Kooperation von Industrie, Handel und Handwerk. Entsprechende Vorarbeiten zur Einbindung in die Internetpräsenz unter www.bundeswehr-wirtschaft.de hätten bereits konkrete Gestalt angenommen.

Informationen unter Tel.: 0261/ 398-126, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Letzte Aktualisierung / Stand der Information: 25. November 2003