| „Zusammenarbeit von Bundeswehr und Wirtschaft notwendiger denn je“ |
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Generalmajor Ernst H. Lutz besuchte die Handwerkskammer Koblenz und das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft![]() Hauptgeschäftsführer Dr. h.c. Karl-Jürgen Wilbert (l.) erläutert Generalmajor Ernst H. Lutz (Mitte) in der CNC-Werkstatt Grundlagen der handwerklichen Aus- und Fortbildung. Koblenz. Der Kommandeur des Koblenzer Heerestruppenkommandos (HTrKdo) besuchte die Handwerkskammer Koblenz (HwK) und das von ihr gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern (IHK) Koblenz und Limburg getragene Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi). HwK-Hauptgeschäftsführer Dr. h.c. Karl-Jürgen Wilbert begrüßte Generalmajor Ernst H. Lutz zu Gesprächen über die Zusammenarbeit in der wechselseitigen Personalgewinnung und -qualifizierung und erläuterte ihm in den Werkstätten des HwK-Metall- und Technologiezentrums die Grundlagen der handwerklichen Aus- und Fortbildung.
Als Chef eines personalintensiven Verbandes - die Truppenteile des HTrKdo sind im gesamten Bundesgebiet stationiert - misst Generalmajor Lutz der in Koblenz intensiven zivil-militärischen Kooperation große Bedeutung bei. Sie sei notwendiger denn je, denn die Bundeswehr benötige zunehmend hoch qualifiziertes Personal für ihre vielfältigen Aufgaben. Dies gelte besonders für die Auslandseinsätze, wie er aus seiner eigenen Erfahrung als Kommandeur im Kosovo wisse. Beide Seiten müssten immer wieder über den Nutzen der Zusammenarbeit, wie sie das BzBwWi praktiziert, informiert und überzeugt werden. ![]() In einer vorangegeangenen Begegnung tauschten sich auch HwK-Präsident Karl-Heinz Scherhag und Generalmajor Ernst H. Lutz (r.) über die zivil-militärische Kooperation aus.
Das Potenzial der durch die Bundeswehr und ihren Berufsförderungsdienst in Zusammenarbeit mit den Kammern und Unternehmen qualifizierten Soldaten auf Zeit (SaZ) fände bei den Personalentscheidern der Betriebe zunehmend Beachtung, erläuterte Hauptgeschäftsführer Wilbert. Zu den Stärken der Kammern gehöre, dass sie sich in Beratung und Qualifizierung unmittelbar an den Erfordernissen des Unternehmensalltags orientiere. Auf das Handwerk bezogen führte Wilbert aus, dass der Meisterqualifikation mit der Vermittlung von Unternehmerkompetenz eine Schlüsselfunktion zukomme, die besonders für SaZ in ihrer Fachausbildung große Akzeptanz finde. In Verbindung mit den durch den Dienst in der Bundeswehr erworbenen fachlichen und sozialen Kompetenzen stünden den SaZ zahlreiche Perspektiven im anschließenden zivilen Berufsleben offen. An dem Gespräch nahmen auch der für Personalfragen zuständige Abteilungsleiter des HTrKdo, Oberst i.G. Horst Wiesinger, der dem Beirat des BzBwWi vorsteht, und der Leiter des Beratungszentrums, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner teil. Informationen unter Tel.: 0261/ 398-126, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Letzte Aktualisierung / Stand der Information: 1. Dezember 2004 |







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