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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Kooperation über die Landesgrenzen hinaus PDF Drucken E-Mail

Generalmajor Karl Müllner von der 2. Luftwaffendivision in Birkenfeld bekräftigt erfolgreiche Zusammenarbeit

Gemeinsam steuern sie eine erfolgreiche Kooperation über die Landesgrenzen hinaus (v.l.): Werkzeugmachermeister und CNC-Ausbildungsleiter bei der HwK Koblenz Ernst Darscheid, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner, Oberstleutnant i.G. Holger Niedermeier, Generalmajor Karl Müllner, Hauptmann a.D. Helmut Kemp, Oberst Joachim Sanden. Foto: HwK
Gemeinsam steuern sie eine erfolgreiche Kooperation über die Landesgrenzen hinaus (v.l.): Werkzeugmachermeister und CNC-Ausbildungsleiter bei der HwK Koblenz Ernst Darscheid, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner, Oberstleutnant i.G. Holger Niedermeier, Generalmajor Karl Müllner, Hauptmann a.D. Helmut Kemp, Oberst Joachim Sanden. Foto: HwK

KOBLENZ. Der Kommandeur der 2. Luftwaffendivision mit Sitz in Birkenfeld, Generalmajor Karl Müllner, besuchte das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) und ausgewählte Bildungseinrichtungen der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Im Mittelpunkt standen dabei Gespräche zur aktuellen Lage der Kooperation zwischen Bundeswehr und Wirtschaft, der zivilberuflichen Integration seiner Soldaten in die Wirtschaft und den gemeinsamen strategischen Projekten zur Nachwuchsgewinnung.

Seit dem 1. September 2007 führt Müllner die 2. Luftwaffendivision. Seinem Kommando unterstehen Einheiten in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Die Zusammenarbeit der 2. Luftwaffendivision mit dem BzBwWi, so dessen Leiter Oberst d.R. Hans-Joachim Benner, sei vorbildlich, die gelebte Zusammenarbeit finde bundesweite Beachtung und schrittweise auch Nachahmung.

So zeigen beispielsweise die Mitarbeiter des BzBwWi den Soldaten auf Zeit (SaZ) aus den Standorten in Birkenfeld, Cochem und Kerpen Wege und Perspektiven für den zivilen Berufsalltag auf. Täglich lassen sich SaZ im Beratungszentrum oder vor Ort in den Kasernen einen individuellen Qualifizierungsplan ausarbeiten, mit dem sie sich in Abstimmung mit dem Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr die Grundlage für den beruflichen Erfolg in der Wirtschaft schaffen. In Ergänzung zu diesen Erfolgen denkt der Kommandeur an neue Kooperationswege und Formen der zivil-militärischen Vernetzung für seine Einheiten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Ein weiterer Themenblock der Tagesordnung waren Überlegungen und strategische Projekte zur Nachwuchsgewinnung. Der Leiter des Zentrums für Nachwuchsgewinnung West in Düsseldorf, Oberst Joachim Sanden, erläuterte Möglichkeiten und Modellvorhaben, die derzeit in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft entwickelt oder bereits umgesetzt werden. So ist das bundesweite Modellvorhaben einer verkürzten Ausbildung für Soldaten auf Zeit (SaZ) erfolgreich angelaufen und die ersten drei Durchgänge wurden im Januar, April und Juli in den Bildungszentren der HwK Koblenz begonnen. Es wird langfristig zur Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr und der Wirtschaft beitragen. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass eine erfolgreiche Personalentwicklung in den Streitkräften und in der Wirtschaft einer der entscheidenden Schlüssel für die weitere Umsetzung der Ziele in der Kooperation Bundeswehr-Wirtschaft ist.

Abschließend besuchte Generalmajor Karl Müllner ausgewählte Werkstätten in den modernen HwK-Bildungszentren. Dabei zeigte er sich beeindruckt von den attraktiven Vorbereitungen und Perspektiven für die Zeit nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr und der reibungslosen Integration in den Zivilberuf seiner Soldaten.

Informationen zum Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft, Tel.: 0261/ 398-126, Fax: -934, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Stand: 20.08.2008