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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Strategiegespräch zwischen Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft und Wehrbereichskommando II

An dem Strategiegespräch zwischen dem Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft und dem Wehrbereichskommando II aus Mainz nahmen u. a. Hans-Joachim Benner, Hans-Jürgen Podzun, Generalmajor Gerhard Stelz und Alexander Baden teil. Foto: HwK
An dem Strategiegespräch zwischen dem Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft und dem Wehrbereichskommando II aus Mainz nahmen u. a. Hans-Joachim Benner, Hans-Jürgen Podzun, Generalmajor Gerhard Stelz und Alexander Baden teil. Foto: HwK

KOBLENZ. Die demografische Entwicklung wirft ihre Schatten voraus, bereits heute setzt der Wettlauf um die besten Nachwuchskräfte ein – untereinander zwischen den Unternehmen aus Handwerk, Industrie und Dienstleistung, aber auch im Wechselspiel mit der Bundeswehr. Das Miteinander zum wechselseitigen Nutzen voranzubringen, war Inhalt und eines Strategiegespräches zwischen dem Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) in Koblenz und dem Wehrbereichskommando (WBK) II aus Mainz.

Der seit Dezember 2008 amtierende Befehlshaber des WBK II, Generalmajor Gerhard Stelz, und sein Führungsstab trafen dazu mit den Spitzen des BzBwWi und dessen Trägern, der Handwerkskammer (HwK) Koblenz sowie der Industrie- und Handelskammern (IHK) Koblenz und Limburg, zusammen.

Während die Bundeswehr im Zuge ihrer Attraktivitätsprogramme in den vergangenen Jahren ihre zivilberuflichen Aus- und Weiterbildungsprofile intensiv der gewerblichen Berufsbildung angepasst und damit auch für Entscheider der Wirtschaft transparenter gemacht hat, erschließt sich vielen zivilen Arbeitgebern noch immer nicht das Potenzial der „Ressource Personal“ aus dem Kreis der Soldaten auf Zeit (SaZ). „Die moderne Bundeswehr im dritten Jahrtausend ist ein profilierter Arbeitgeber und Ausbilder, der seinen Soldaten über die vielfältige zivilberuflich relevanten Kompetenzen hinaus Führungs- und Leitungsqualifikationen vermittelt“, brachte es General Stelz auf den Punkt.

„Als Selbstverwaltung der Wirtschaft haben die HwKs und IHKs einen unmittelbaren Blick auf die betrieblichen Anforderungen im Personalbereich und könnten von daher arbeitsmarktgerechte und zukunftsorientierte Qualifizierungsprofile entwickeln und anbieten. Beispiele wie das Koblenzer Modell einer verkürzten Ausbildung für engagierte SaZ belegen dies“, so der Leiter des BzBwWi, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner. Die Qualifizierungsangebote der Wirtschaft böten für SaZ jegliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rückkehr in den Zivilberuf, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun: „Gemeinsam müssen wir den Informationsfluss intensivieren – sowohl in die Truppe hinein, um über die Vorgesetzten die Zeitsoldaten frühzeitig zu erreichen, wie auch zu den Personalentscheidern der Unternehmen, denen wir die Profile und Kompetenzen der Soldaten noch plakativer nahebringen müssen.“ Dies könne nur in einem engagierten Miteinander von Bundeswehr und Wirtschaft zum Erfolg führen.

Das sieht auch der Stellvertreter des Befehlshabers im Wehrbereich II, Oberst i.G. Jürgen Knappe, so: Er bewertete die Initiativen in Koblenz als beispielhaft und bekräftigte seine Zusage auf volle Unterstützung für die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Wirtschaft durch ihn und seine Mitarbeiter.

In der Zukunft geht es auch darum, den Bekanntheitsgrad der Kooperation bei den Beteiligten zum Wohle aller weiterhin zu steigern. Nach Aussage von Oberst i.G. Thomas Humm, Beiratsvorsitzender des Beirates für den Wehrbereich II (Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland), kann hierbei der Beirat unterstützend einwirken. Er koordiniert die Zusammenarbeit zwischen allen Kooperationspartnern in diesen vier Bundesländern.

HwK-Hauptgeschäftsführer Alexander Baden kündigte an, dass der designierte Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke, sich in Kürze mit Führungskräften der Bundeswehr zu Gesprächen über die Ausweitung des Koblenzer Kooperationsmodells treffen werde. General Stelz versicherte, dass er in seinen regelmäßigen Gesprächen mit den Landesregierungen – dem Wehrbereichskommando II kommt eine Schnittstellenfunktion zu den Landesbehörden von Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen zu – Formen der Zusammenarbeit von Bundeswehr und Wirtschaft thematisieren wolle. Informationen zum Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft, Tel.: 0261/ 398-127, Fax: -934,
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Stand: 16.06.2009