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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Börse für Praktikumsgeber und Studierende PDF Drucken E-Mail

Praktikantentag an der Universität der Bundeswehr in Hamburg – Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft weitet bestehende Netzwerke aus

Kontakte zu knüpfen und sich über ein Praktikum zu informieren, waren die Ziele der Studenten beim Praktikumstag der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Foto: Pressestelle der Bundeswehr Hamburg
Kontakte zu knüpfen und sich über ein Praktikum zu informieren, waren die Ziele der Studenten beim Praktikumstag der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Foto: Pressestelle der Bundeswehr Hamburg

Koblenz/Hamburg. Erste Einblicke in Handwerk, Industrie und Handel sammeln, Kontakte knüpfen und sich über ein Praktikum informieren – rund 300 Studenten der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) hatten beim Praktikantentag die Chance, Weichen innerhalb ihrer gewählten Studiengänge zu stellen. Workshops, Vorträge, Präsentationen und intensive Gespräche boten den Studenten dabei auch die Gelegenheit, mehr über die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Wirtschaft zu erfahren.

Dies war das zentrale Anliegen auch des Beratungszentrums Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi), das seit mehr als zehn Jahren unter dem Dach der Handwerkskammer (HwK) Koblenz die zivil-militärische Zusammenarbeit fördert und sich beim Praktikantentag in Hamburg präsentierte.

„Ein wichtiger Aspekt der Beteiligung und Präsentation unseres Beratungszentrums ist das vielfältige Angebot der möglichen Praxiserfahrung in der Wirtschaft für die zukünftigen Führungskräfte der Streitkräfte. Darüber hinaus kann das Praktikum für die Offiziere so zu einem wesentlichen Baustein in der sich anschließenden zivilen Karriere werden“, so der Leiter des BzBwWi, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner. „Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass wir stetig weitere Multiplikatoren für die von Koblenz aus gestaltete Kooperation zwischen der Bundeswehr und der Wirtschaft gewinnen, als Zeit- oder Berufsoffizier oder als Führungskraft oder Unternehmer in der Wirtschaft.“

„Der Praktikumstag ist für uns in dieser Art erstmalig. Wir bieten den Studierenden die Chance, die unterschiedlichsten Bereiche der Wirtschaft kennen zu lernen und gleich ausführliche Informationen über Handwerk, Industrie und Handel mitzunehmen“, erläutert Dr. Marina Vollstedt, Leiterin des Praktikumsamtes der HSU. Organisationen und Unternehmen der Wirtschaft entscheiden sich bewusst für Praktikanten der Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München. Beide Seiten profitieren – die Wirtschaft und die Studenten.

Den Studierenden bieten Praktika die Möglichkeit, wertvolle Praxiserfahrungen außerhalb der Bundeswehr zu sammeln, die ihnen nicht nur bei ihrer Tätigkeit als Offizier zugutekommen, sondern auch beim Einstieg in das zivile Berufsleben nach Ende der aktiven Dienstzeit.

Die Vorteile für die Wirtschaft sind vielfältig: Bevor die Soldaten auf Zeit (SaZ) ihr Studium bei der Bundeswehr aufnehmen, werden sie als Offiziersanwärter militärisch ausgebildet – oft auf Stellen mit Personal- und Materialverantwortung. Schlüsselqualifikationen wie Zuverlässigkeit, Kommunikationskompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit werden hier trainiert. Aufgrund der intensiven Ausbildung und insbesondere wegen ihrer beruflichen Vorerfahrungen können die Praktikanten tatkräftig im Alltagsgeschäft eingebunden werden und übernehmen darüber hinaus auch überschaubare Projekte, die sie selbstständig und eigenverantwortlich umsetzen. Viele Studenten bleiben ihrer Praktikumsinstitution auch nach Ende des Praktikums treu, absolvieren dort Folgepraktika oder verfassen ihre Abschlussarbeiten zum Bachelor und Master in Zusammenarbeit mit diesen.

Informationen zum Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft, Tel.: 0261/ 398-127, Fax: -934, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Stand: 24.02.2010