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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Medienkompetenz in der Wirtschaft am Beispiel der HwK Koblenz PDF Drucken E-Mail

Kooperation zwischen Bundeswehr und Wirtschaft als Thema beim Stabsinformationstag im Heeresführungskommando

Dipl. Designer Christoph Krause zeigt die Kernaufgaben des HwK-Kompetenzzentrums für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation auf. Foto: HwK Koblenz
Dipl. Designer Christoph Krause zeigt die Kernaufgaben des HwK-Kompetenzzentrums für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation auf. Foto: HwK Koblenz

Koblenz. Rund 83.000 Soldaten führt das Heeresführungskommando (HFüKdo) mit Sitz in Koblenz und trägt die Verantwortung für deren Einsatzvor- und -nachbereitung. Ein Großteil von ihnen gehört zur Gruppe der Soldaten auf Zeit (SaZ), die nach ihrem militärischen Dienst in einen Zivilberuf zurückkehren – dabei gemeinsam unterstützt von Bundeswehr und Wirtschaft.

Wechselseitig nutzen Bundeswehr und Wirtschaft das berufliche Know-how, das Berufseinsteiger, Gesellen und Meister aus ihrem zivilen Beruf für den Dienst in den Streitkräften einbringen, sowie die gewachsene berufliche und menschliche Kompetenz, die SaZ wiederum aus dem Dienst in der Bundeswehr für die Unternehmen der Region nutzbar machen. Dabei spielt die Qualifizierung über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) eine große Rolle, die das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) unter dem Dach der Handwerkskammer (HwK) Koblenz gemeinsam mit den Soldaten auf die jeweilige Lebensplanung zugeschnitten mitgestaltet.

Über 250 Offiziere und Unteroffiziere aus dem Deutschen Heer erhielten im Rahmen eines Stabsinformationstages beim HFüKdo durch den Leiter des BzBwWi, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner und den Leiter des HwK-Kompetenzzentrums für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation, Dipl. Designer Christoph Krause, Informationen über die vielfältige Arbeit in der Kooperation Bundeswehr-Wirtschaft und dem Wirtschaftszweig Handwerk. Im Mittelpunkt standen dabei sowohl die Dienstleistungen bestehender Netzwerke, Projekte und Modellvorhaben sowie die vielfältigen Aufgabenstellungen des HwK-Kompetenzzentrums.

Brigadegeneral Carsten Jacobson, Chef des Stabes HFüKdo, hob hervor, dass in Koblenz die Kooperation zwischen Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung bereits auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurückblickt und hier besonders durch das BzBwWi Projekte und Modellvorhaben, Empfehlungen und Anregungen sowie wichtige Impulse zur Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Wirtschaft regional und überregional gesetzt werden konnten. Er bezeichnete die bisherige Zusammenarbeit gleichsam als Erfolgsstory.

Oberst d.R. Hans-Joachim Benner zeigte sich überzeugt, dass von der intensiven zivil-militärischen Kooperation sowohl die Bundeswehr als auch die Unternehmen der Wirtschaft in ihrer zukünftigen Personalgewinnung und -sicherung profitierten. Gleichzeitig machte er die Notwendigkeit der Zusammenarbeit auf mehreren Gebieten deutlich. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung, den Bedarf an Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft und in der Bundeswehr seien die von Koblenz aus entwickelten Formen wichtiger den je für ein gemeinsames Miteinander. In dem Zusammenhang machte er auch deutlich, das Unternehmen, die Reservisten für freiwillige Wehrübungen freistellen, in besonderer Weise von den Erfahrungen profitieren, die sie als Soldaten während ihrer Übung machen.

„Handwerk ist Hightech! – Handwerk ist kreativ!“ Dieses Motto hatten die Ausführungen der Themenwelten des HwK-Kompetenzzentrums zum Inhalt. Es steht im Kammerbezirk Koblenz dem Handwerk und dem Mittelstand als Partner und Dienstleister zur Seite. Auf breiter Ebene fördert und unterstützt das Kompetenzzentrum die Leistungsfähigkeit von Betrieben und deren Fachkräften im Norden von Rheinland-Pfalz und gibt wichtige Impulse, so auch in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Eines der wesentlichen Ziele ist es dabei, Gestaltungs- und Medienkompetenz in Verbindung mit einem Wissens- und Kenntnisvorsprung bei Werkstoffen, Prozesstechnologien und kundenorientiertem Handeln als eines der Markenzeichen des Mittelstands aufzustellen und die rheinland-pfälzischen Betriebe auch über die Landesgrenzen hinweg wettbewerbsfähig zu machen. Das HwK-Kompetenzzentrum bietet des Weiteren ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm im Bereich Neuer Medien, Design und zukunftsweisenden Technologien an.

Informationen zum Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft, Tel.: 0261/ 398-127, Fax: -934, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ; Informationen zum HwK-Kompetenzzentrum unter www.hwk-kompetenzzentrum.de

Stand: 21.05.2010